Samstag, 22. Oktober 2016

Nebelwelt



Der Wanderer genießt den Frieden der eisigen Nebelwelt. Als würde ein Vorhang aus kalter Watte den Gesichtskreis bedecken. 

Der Waldsee ist still, schwarz und leer. Wo sind die Enten hin? Wohl auch vom Nebel verschlungen. Wartend und harrend auf der Sonne nächsten Sieg.

Nichts ist wie es scheint. Schleier und Hülle ist alles was wir mit Augen sehen. Das Herz allein sieht klar und hell, wo der Verstand nur Nebel erkennt.

Darum ist es strahlend hell und schön, wenn die Gedanken zur Geliebten hin wandern. Ein Leuchtfeuer des Herzens, es erfüllt auch den grauen Tag mit Helios` wärmendem Gleißen. 



Text und Foto: Markus Zinnecker
Text 2016 / Foto 2012

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